Therapieangebot

Bei mir läuft es etwas anders, als die Meisten es wohl gewöhnt sind. Das liegt daran, dass man davon ausgeht, dass mehr als 80% der Probleme am Bewegungsapparat eine muskuläre oder fasziale Grundursache haben. Es macht deshalb oft keinen Sinn immer wieder „die Knochen zu richten“, anstatt die Muskeln und Faszien intensiv zu bearbeiten und vor allem auch das Training zu optimieren. Hingegen macht es umgekehrt aber häufig sehr viel Sinn.
Eine gute Massage, verbunden mit entsprechend durchdachtem Training kann häufig dafür sorgen, dass ein Osteopath oder Physiotherapeut in Zukunft oft gar nicht mehr benötigt werden wird und genau das ist mein Ziel.

Mein Fokus liegt in der Behandlung deshalb darauf, die Muskeln und Faszien zu lockern und den gesamten Energiefluss wiederherzustellen. Ich konzentriere mich also nicht auf ein punktuelles Problem (meist nur ein Symptom), sondern suche die wirklichen Ursachen unter Beachtung von Muskel- und Faszienketten, Biotensegrität, Rotationen und vielem mehr. 

Muskeln und Faszien müssen nämlich möglichst korrekt zusammenarbeiten können, damit eine Bewegung überhaupt „richtig“ ausgeführt werden kann. Hakt es hingegen innerhalb einer Kette oder ist das Fasziengewebe an einer Stelle verklebt, kommt es schnell zur Kompensation und damit dann zu Ausweichbewegungen und den daraus resultierenden Problemen. Sind hingegen alle Strukturen wirklich in der Lage ihren Job richtig ausführen zu können, reicht meist korrektes Training und gute Haltung um den Pferden aus ihren körperlichen (und dadurch oft auch psychischen) Problemen langfristig heraus zu helfen. Die Dressur ist schließlich für das Pferd da und stellt richtig angewendet und ausgeführt bereits eine sehr gute Physiotherapie dar.

Hat euer Pferd also regelmäßig das selbe Problem (z.B. die Standarddiagnosen wie ISG-Blockade, LSÜ- und/oder CTÜ-Problem, schiefe Hüfte etc.) wird es Zeit endlich die Ursache zu suchen und abzustellen und nicht immer wieder nur die Symptome behandeln zu lassen. 
Die Ursachen liegen sehr häufig im fehlerhaften Training und/oder nicht optimaler Haltung. Deshalb gehört zu meiner Anamnese auch unter anderem die Überprüfung des Equipments, der Haltungsbedingungen, des Futters und (so weit möglich) auch das Vorreiten/-arbeiten des Pferdes, um im Anschluss an die Behandlung auch einen wirklich individuell auf euch zugeschnittenen, detaillierten Trainings- und Therapieplan für die Folgewochen erstellen zu können. So kann ich euch dann wirklich aus alten, oft unerkannten Mustern heraushelfen und langfristige Behandlungserfolge erzielen.

Die Erstbehandlung dauert wegen dieses Umfangs bis zu 3 Stunden (wobei das Pferd selbst natürlich nicht die ganze Zeit dabeistehen muss) und beinhaltet im Einzelnen:
- Beurteilung des Reiters (eigene Schiefe etc.)
- Beurteilung der kompletten Haltungsbedingungen

- Beurteilung des Pferdes (Adspektion im Stand und in der Bewegung + Palpation)

- Behandlung des Pferdes (im Stand und in der Bewegung)
- Überprüfung des Equipments 
Bereits während der Behandlung und des Vorreitens oder Vorarbeitens am Boden zeige ich euch schon passende Massagegriffe und sinnvolle Übungen. Anschließend bekommt ihr alle relevanten Feststellungen von mir auch nochmal schriftlich zusammengefasst zugeschickt und ich erstelle euch euren individuellen, detaillierten Trainings- und Therapieplan für 6-8 Folgewochen.


Die Kosten für Anamnese, Behandlung und Trainingsplan betragen 200 € (zzgl. Anfahrt, wenn mehr als 25km entfernt). 
Gegebenenfalls notwendige Folgebehandlungen dauern dann meist nur noch eine Stunde und kosten 50 € (zzgl. Anfahrt).

 

Wichtige Hinweise:

- Das Pferd sollte zur Behandlung sauber und trocken sein

- Es sollte eine Halle, ein Reitplatz oder ähnliches zur Verfügung stehen (sowohl für die Adspektion, als auch für die Behandlungstechniken die in Bewegung stattfinden)

- Ich arbeite sehr gerne mit eurem Tierarzt oder Stamm-Therapeuten eng zusammen, wenn diese dafür offen sind